Es ist geschafft: Katrin ist 100-Kilometer-Finisherin!
Am vergangenen Wochenende stand sie bei der allerletzten Ausgabe der legendären Tortour de Ruhr an der Startlinie – einem Lauf, der sie seit vielen Jahren fasziniert hat. 100 Kilometer entlang der Ruhr, mitten durch die Hitze eines hochsommerlichen Pfingstsonntags, begleitet von einer Crew, ohne die dieses Abenteuer vermutlich ganz anders ausgegangen wäre.
In dieser Folge nehmen wir dich mit hinter die Kulissen eines Tages, der sich gleichzeitig endlos lang und viel zu kurz angefühlt hat.
Wir sprechen über die intensive Vorbereitung, Daniels Anreise mit dem Fahrrad von Frankfurt ins Ruhrgebiet, die besondere Atmosphäre am frühen Morgen vor dem Start – und natürlich über die langen Stunden unterwegs zwischen Euphorie, Erschöpfung, improvisierten Kühlstrategien und der Frage, wie man weitermacht, wenn die Beine immer schwerer und der Kopf immer leerer wird.
Außerdem geht es um die Rolle von Gemeinschaft im Ultralaufen, die unglaubliche Unterstützung durch die beVegt-Community – und darum, warum uns dieses Wochenende wahrscheinlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.
Du erfährst unter anderem:
- warum die Tortour de Ruhr seit Jahren eine besondere Faszination auf Katrin ausübt
- welche Rolle Hitze, Kühlung und Verpflegung bei einem 100-km-Lauf spielen
- warum die Crew am Ende der entscheidende Faktor für Katrins Finish war
- wie sich die letzten Kilometer durch Duisburg angefühlt haben
- was dieses Wochenende mit uns gemacht hat – sportlich und persönlich
- und ob nach den ersten 100 Kilometern irgendwann vielleicht sogar noch mehr kommen könnte …
Wir wünschen dir viel Spaß beim Zuhören, und freuen uns wie immer über deine Rückmeldung zu dieser Folge in den Kommentaren oder im zugehörigen Thread in unserer Online-Community.
Links und Infos zur Show
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- Das Video zum Lauf: Katrins 100 – TorTour de Ruhr
In der Folge erwähnt
- ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club)
- beVegt-Podcast #526: Katrin, was hast du im 100-km-Training über dich und das Laufen gelernt?
- beVegt-Podcast #361: Jens Tekhaus: „Ich habe einen Anti-Schweinehund“
- beVegt-Podcast #239: Björn Esser: Man ist nie zu alt für neue Dinge
- beVegt-Podcast #304: Markus Grade: Wie nimmt man 40 kg ab und fängt an zu laufen?
- beVegt-Podcast #417: Jan-Kristof Müller, warum läufst du mitten in der Nacht?
- beVegt-Podcast #243: Kati Schlüter: Sport und Veganismus gehören für mich zusammen
- beVegt-Podcast #233: Rebecca Itta ist nicht zu stoppen
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Wieder eine tolle Folge, in der das Besondere der TorTour de Ruhr gut herübergekommen ist und schön, dass es so gut geklappt hat (so konnte ich die fehlenden km wenigstens virtuell noch einmal mitlaufen 😉 ). Und dass Du den Lauf scheinbar gut weggesteckt hast. Ich habe sowieso den Eindruck, dass ein Marathon am Anschlag oft länger in den Beinen steckt als ein vernünftig gelaufener 100er.
Die unübersichtliche Kreuzung in Essen kann nur die in E-Werden gewesen sein, dort standen wir vor 2 Jahren auch mit mehreren Team und waren am Diskutieren, wo es wohl langgeht.
Ich wünsche Dir, Katrin, und natürlich auch Daniel, dass Ihr jetzt mal länger gesund und unverletzt bleibt und Ihr noch zahlreiche Träume verwirklichen könnte, was auch immer da noch kommen möge. Und hoffentlich trifft man sich dann auch mal wieder irgendwo, ich würde mich freuen.
Hallo Jens,
ja, das stimmt. Nach einem schnellen Marathon hab ich normalerweise meine Beine mittwochs noch gemerkt, hier war das wirklich anders. Aber ich hab mir trotzdem noch ein paar Tage Laufpause mehr gegönnt.
Das kann gut sein mit der Kreuzung – ich werde so schnell nicht mehr da sein. Alleine wäre ich wohl auch mit Track auf der Uhr komplett aufgeschmissen gewesen.
Ich hoffe, dass du im Nachhinein mit dir im Reinen bist – und ich bin mir sicher, dass wir uns demnächst mal wieder beim Laufen sehen!
Wieder eine tolle, spannende Folge und mittlerweile gibt es auch ein schönes Video Deiner Tortour auf YouTube. Ich war froh Dich noch bei KM 50 (Björn hatte mich informiert) ein Stück begleitet zu haben, bevor dann mein 100 Meilen Sandalen-Kumpel Jens mentale Unterstützung brauchte (Spoiler: auch er hat es gepackt).
Bin den Ruhrtalradweg ein paar Tage später komplett durchgeradelt und dank der immer noch vorhandenen Zeichen, Sprühpfeile und manchen Schildern fühlte ich mich fast wie ein Tortourist – war aber mit dem Rad in drei Tagen deutlicher angenehmer… Respekt für diese Leistung an alle LäuferInnen!
Hallo Christian,
vielen Dank für deinen Kommentar – und Glückwünsche an Jens! 100 Meilen – und dann noch in Sandalen, richtig stark!
Und auf eine Radtour dort hab ich auf jeden Fall Lust, aber wirklich in zwei oder 3 Tagen.
Herzlichen Glückwunsch im Nachhinein auch von mir! Hundert Kilometer laufen ist eine tolle Leistung, Respekt!
Liebe Grüße aus Österreich!
Hallo Alexandra,
vielen Dank – das war wirklich Teamleistung!
Allerherzlichsten Glückwunsch und Respekt!
Schon verrückt, dass Du unter solchen Bedingungen den ersten Hunderter gelaufen bist. Du sahst auf jeden Fall sehr gut und motiviert aus, als Du vorbei gelaufen bist (irgendwo am Hang, es war schon wieder Tag und viel zu früh warm geworden). Die Sprühflasche ist eine gute Idee auch für Rundenläufe.
Danke für die tollen Podcasts, die mich auf vielen Trainingsrunden unterhalten. Interessante Themen, Gäste und Tipps – der beste Laufpodcast für mich!
Hallo Ralf,
vielen Dank für dein Lob und deine Glückwünsche, da freuen wir uns sehr!
Wenn ich bei „schon wieder Tag“ an dir vorbei gelaufen bin, dann war das für mich ja wahrscheinlich irgendwo bei km 30-40 (schätze ich), und bis dahin ging es mir richtig gut. Schwerer wurde es dann ab dem Baldeneysee, aber das weißt du ja jetzt schon 🙂