Cracker selbst zu machen klingt erst einmal nach viel Arbeit. Diese knusprigen Kichererbsen-Rosmarin-Cracker beweisen das Gegenteil: Für den Teig brauchst du nur eine einzige Grundzutat, nämlich Kichererbsenmehl. Dazu kommen Wasser, Rosmarin, Salz und Pfeffer. Und nach fünf Minuten Vorbereitung erledigt der Backofen den ganzen Rest.
Das Ergebnis sind knusprig-würzige Cracker, die ganz ohne Öl und überflüssige Zutaten auskommen. Sie sind vegan, proteinreich und herrlich unkompliziert. Perfekt zum Knabbern, als Topping auf Suppen und Salaten oder verfeinert mit deinem Lieblingsdip.
Auf die Idee für die Kichererbsen-Rosmarin-Cracker bin ich durch unsere Linsencracker gekommen. Mein Gedanke war: wenn man aus roten Linsen leckere Cracker zubereiten kann, dann muss das mit anderen Hülsenfrüchten doch ebenso möglich sein. Gesagt, getan!
Für unseren ersten Versuch haben wir Kichererbsenmehl verwendet, das du in jedem Biomarkt und vielen gut sortierten Supermärkten bekommst. Das Mehl wird mit Wasser und den Gewürzen im Mixer zu einem glatten Teig verarbeitet, dünn auf einem Backblech ausgestrichen und anschließend gebacken. Nach etwa der Hälfte der Backzeit schneidest du die Teigplatte in kleine Rechtecke und schiebst sie noch einmal in den Ofen, bis die Cracker rundherum schön knusprig sind und einen bräunlichen Rand bekommen.
Und im Gegensatz zu den Linsencrackern haben die Kichererbsencracker einen entscheidenden Vorteil: Kichererbsenmehl kannst du direkt und ohne Wartezeit verarbeiten (die Linsen müssen vorher eingeweicht werden). Das macht sie zu einem blitzschnellen und unkomplizierten Snack, der perfekt zum nächsten Filmabend, zur nächsten Spielerunde oder auch „einfach nur so“ passt.


Zutaten für 1 Blech
- 125 g Kichererbsenmehl
- 250 ml Wasser
- 1 TL Rosmarin (gerebelt)
- Salz und Pfeffer
Zum Garnieren
- Rosmarin (gerebelt)
- grobes Meersalz (optional)
Zubereitung
- Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer oder Standmixer geben und gut mixen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech sehr dünn ausstreichen (am besten mit einem Teigschaber). Optional noch mit weiterem Rosmarin und grobem Meersalz bestreuen.
- Bei 160° C Umluft für 25 Minuten backen. Das Backblech herausnehmen, den Teig in kleine Quadrate schneiden und noch mal für 20 Minuten bei gleicher Temperatur weiterbacken.
Zubereitungs- und Variationstipps für die Kichererbsencracker
Den Teig möglichst dünn ausstreichen: Je dünner und gleichmäßiger du den Teig auf dem Backblech verteilst, desto knuspriger werden die Cracker. Eine angefeuchtete Teigkarte oder ein Silikonspatel erleichtert das Ausstreichen.
Die Konsistenz überprüfen: Kichererbsenmehl kann unterschiedlich viel Wasser aufnehmen. Wenn der Teig nach dem Mixen sehr fest ist oder sich nicht gut verstreichen lässt, gib esslöffelweise noch etwas Wasser hinzu.
Nach dem ersten Backen schneiden: Schneide die Teigplatte, solange sie noch weich und biegsam ist. Besonders gut funktioniert das mit einem Pizzaschneider oder einem großen scharfen Messer.
Die Cracker gut ausbacken: Die genaue Backzeit hängt von der Dicke der Cracker und deinem Backofen ab. Sind einzelne Cracker schon knusprig (zum Beispiel die Cracker am Rand), kannst du sie früher herausnehmen und die weicheren Stücke noch etwas länger backen.
Vollständig auskühlen lassen: Direkt aus dem Ofen können die Cracker noch etwas weich wirken. Beim Abkühlen werden sie fester und knuspriger.
Knusprig aufbewahren: Lagere die vollständig ausgekühlten Cracker in einer gut schließenden Dose (sofern du nicht alle sofort wegknusperst – was nicht schwierig ist). Sollten sie nach einigen Tagen weicher werden, kannst du sie für ein paar Minuten im Backofen oder Airfryer* erneut knusprig backen.
Die Gewürze variieren: Statt Rosmarin kannst du zum Beispiel Thymian, Oregano, geräuchertes Paprikapulver, Curry, Kreuzkümmel oder Knoblauchpulver verwenden. Auch Sesam, Schwarzkümmel oder Chiliflocken passen sehr gut zu den Crackern.

Ein tolles Rezept Katrin.
Hab es heute gebacken, hatte alle Zutaten da und es war so einfach und ist so lecker geworden.
Ich hatte erst Bedenken weil der Teig sehr weich war, fast flüssig, aber es hat gepasst.
Das wird öfters gemacht.
Danke 👍
Hallo Claudia,
danke, das freut mich! Ich mag die auch sehr gerne!