Kennst du auch solche Rezepte, die so einfach sind, dass man fast daran zweifelt, ob sie wirklich funktionieren … und dann sogar noch schmecken können? Uns ging es bei den veganen Pfannkuchen aus nur zwei Zutaten so, die ich dir in diesem Beitrag vorstellen will.
Pfannkuchen wecken bei Daniel und mir immer schöne Kindheitserinnerungen. Wir haben sie bislang aber nur äußerst selten selbst gemacht, weil sie uns oft nicht so gelungen sind wie wir sie von früher kennen.
Doch dann haben wir auf einem veganen Laufwochenende bei unserer Freundin Heidrun diese sensationell simplen Pfannkuchen kennengelernt – und können seitdem gar nicht genug davon bekommen.
Alles, was du für die Pfannkuchen brauchst, sind Mehl und Sojamilch (oder eine andere Pflanzenmilch, mit Sojamilch haben wir aber die besten Erfahrungen gemacht). Beide Zutaten miteinander verrühren, den Teig ein paar Minuten stehen lassen und dann nacheinander in der Pfanne leckere Pfannkuchen ausbacken. Das ist schon der ganze Zauber.
Vegane Pfannkuchen: Schneller fertig als jeder Kuchen
Anschließend kannst du die Pfannkuchen nach Lust und Laune belegen, und du kannst sie genießen und dich gleichzeitig darüber freuen, dass richtig leckeres Essen manchmal kaum Aufwand braucht. So bleibt mehr Zeit für andere schöne Dinge im Leben.
Drei weitere Zutaten wie Backpulver, Salz und Zucker sind optional, denn die Pfannkuchen gelingen auch allein aus Mehl und Pflanzenmilch.
Unser Tipp: Unbedingt ausprobieren! Diese einfachen Pfannkuchen sind schneller fertig als jeder Kuchen, die Zutatenmengen lassen sich ganz leicht portionsweise anpassen, und sie schmecken auch noch lauwarm. Perfekt also, wenn du sie nacheinander zubereitest und erst danach in Ruhe verspeist.
Und dann kommen natürlich die Toppings ins Spiel: Wir lieben zum Beispiel Haselnussmus, Pflaumenmus, Erdnussmus mit Banane und Schokostreuseln oder weißes Mandelmus mit Kokoschips. Schreib uns gern in die Kommentare, womit du deine Pfannkuchen am liebsten verfeinerst, denn wir sind immer gespannt auf neue Ideen und Inspirationen!
PS: Und mal unter uns – sieht der erste Pfannkuchen bei dir auch nie so richtig schön aus? Bei uns misslingt er so gut wie immer. Warum das so ist, das haben wir noch nicht herausgefunden. Ist aber auch egal, denn er schmeckt ja trotzdem fantastisch!


Zutaten für 8 Pfannkuchen
- 125 g Mehl (z.B. Dinkelmehl Typ 630)
- 250 ml Sojamilch (oder eine andere Pflanzenmilch)
- Öl zum Ausbacken (z.B. Rapsöl)
optionale Zutaten
- 1 Prise Salz
- ¼ TL Backpulver
- ½ TL Zucker
Zubereitung
- Mehl in eine Schüssel sieben um Klümpchenbildung zu vermeiden. Sojamilch und ggf. die optionalen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Für 5-10 Minuten stehen lassen.
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pfannkuchen nacheinander ausbacken. Anschließend mit Toppings belegen und genießen.
Zubereitungs- und Variationstipps für die veganen Pfannkuchen
Anstatt Sojamilch kannst du auch jede andere Pflanzenmilchsorte verwenden. Wir haben mit Sojamilch die beste Erfahrung gemacht.
Wenn du eine andere Mehlsorte verwendest, dann musst du evtl. die Flüssigkeitsmenge anpassen. Vollkornmehl bindet z.B. mehr Flüssigkeit als helles Mehl.
Sobald die Oberfläche eines Pfannkuchens mit kleinen Bläschen überdeckt ist kannst du vorsichtig prüfen, ob du ihn wenden kannst. Spätestens beim dritten Pfannkuchen hast du den perfekten Zeitpunkt gefunden.
Je nach Pfanne kann es sein, dass du jeweils nach 2-3 Pfannkuchen noch etwas Öl in die Pfanne geben musst. Weniger ist hier oft mehr.
Und zur Orientierung: Mit einer etwa halb gefüllten Suppenkelle (bei 125 g Mehl) ergibt der Teig bei uns acht mittelgroße dünne Pfannkuchen.

Ein schönes einfaches Rezept! Und ja, die Sache mit dem ersten Pfannkuchen kenne ich auch. Ich habe gute Erfahrungen mit dem Vorheizen der Pfanne gemacht, aber nicht auf höchster Stufe, sondern schön langsam, dann verteilt sich auch das Öl besser.
Liebe Grüße
Hallo Heike, danke dir, das ist ein guter Tipp, das werde ich zum nächsten Mal testen.
Bisher habe ich die veganen Pfannkuchen immer mit Sprudelwasser oder Backmittel gemacht. So richtig perfekt waren sie nie. Wahrscheinlich hätte ich einfach nur zwei Zutaten verwenden sollen. Vielen Dank für das Rezept!
Hallo Jakob, ja, unbedingt ausprobieren. Sie sind absolut lecker. Nur an der Form könnten wir noch arbeiten – was für uns aber zweitrangig ist.