Welche Süßigkeiten aus deiner (wahrscheinlich nicht-veganen) Kindheit fallen dir als Erstes ein, wenn du an früher denkst? Bei mir kommen da ziemlich schnell einige zusammen. Vieles davon gibt es mittlerweile auch in vegan, und das finde ich natürlich richtig gut.
Noch besser ist es aber, wenn man die Leckerei mit überschaubarem Aufwand einfach selbst machen kann. Und genau das funktioniert bei dem unter dem Markennamen „Nippon“ bekannten Schoko-Puffreis erstaunlich gut.
Heute frage ich mich tatsächlich, warum ich 16 Jahre gebraucht habe, um mich endlich einmal daran zu versuchen (ja, wir leben mittlerweile wirklich 16 Jahre vegan!). Denn veganer Schoko-Puffreis ist im Handumdrehen zubereitet. Anschließend braucht er nur noch ein bisschen Zeit im Kühlschrank, bevor du ihn in Stücke schneiden und losknuspern kannst. Und geschmacklich kommt er meiner Erinnerung an das Original ziemlich nah.
Für die Basis brauchst du gerade einmal zwei Zutaten: gepufften Reis (oder Vollkornreis) und vegane Schokolade. Gepufften Reis findest du zum Beispiel im Biomarkt bei den Müslizutaten oder natürlich online, wie zum Beispiel hier*. Bei der Schokolade habe ich zu einer veganen Zartbittertafel gegriffen, aber du kannst natürlich auch deine ganz persönlich Lieblingssorte verwenden.
Ich habe außerdem noch ein wenig Kokosöl hinzugefügt und die veganen Nippon mit einer Prise Salz und ein paar gefriergetrocknete Beeren garniert. Die Beeren sind kein Muss, sorgen aber für eine tolle Optik und eine fruchtige Note.
Herausgekommen ist ein wunderbar knuspriger Schoko-Snack, der gefährlich schnell weggeknabbert ist. Wenn du also beim nächsten Einkauf gepufften Reis entdeckst, pack ihn direkt ein und probier unsere selbstgemachte vegane Nippon-Variante unbedingt aus. Und erzähl uns anschließend gerne in den Kommentaren, wie sie dir geschmeckt hat.


Zutaten für 2 Portionen
- 100 g vegane dunkle Schokolade
- 25 g Vollkorn-Puffreis
- ½ TL Kokosöl
optional
- gefriergetrocknete Beeren (grob zerbröselt)
- grobes Salz
Zubereitung
- Die Schokolade mit den Händen in Stückchen zerbrechen und zusammen mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen.
- Sobald die Schokolade geschmolzen ist den Puffreis unterheben, so dass der gepuffte Reis komplett bedeckt ist.
- Schokoladen-Puffreis-Mischung in eine kleine, mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und gleichmäßig darin verteilen. Unsere misst ca. 11×20 cm.
- Optional jetzt noch mit gefriergetrockneten Beeren bestreuen und leicht festdrücken. Auch das Salz auf der Schokolade verteilen solange sie noch flüssig ist.
- Für einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen bis die Schokolade komplett fest und erkaltet ist. Anschließend in möglichst gleich große Stücke schneiden und schnell genießen (und danach die Finger waschen).
Zubereitungstipps für den Schoko-Puffreis
Beim Vermengen nur so lange rühren, bis alles mit Schokolade überzogen ist. So bleibt die typische luftige Struktur erhalten. Der Puffreis sollte nicht zerbrechen.
Streiche die Masse eher flach als dick aus, denn so lässt sie sich später besser schneiden.
Gut durchkühlen lassen: Bitte erst anschneiden wenn die Schokolade vollständig fest geworden ist.
Variiere die Schokoladensorte: Zartbitter funktioniert genauso wie vegane Milchschokolade oder eine Mischung aus beiden.
Das Rezept funktioniert auch ohne Kokosöl, mit Kokosöl schmilz die Schokolade im Mund noch schneller.
Variiere mit Nüssen wie gehackten Haselnüssen, Mandeln oder Pistazien – oder mit Trockenfrüchten wie Cranberries, Sauerkirschen oder Aprikosen, die noch mehr Fruchtigkeit reinbringen. Auch eine kleine Menge Erdnuss- oder Mandelmus ist lecker und sorgt für das Extra an Cremigkeit. Und für noch mehr Individualität runde deinen Schoko-Puffreis mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Kardamom ab.
Kleine Häufchen anstatt Riegelform: Statt die Masse in einer Form auszustreichen kannst du kleine Portionen auf Backpapier setzen und daraus Schoko-Puffreis-Häufchen machen.

Hi Katrin,
mit Reis habe ich es noch nie probiert aber mit Amaranth. Im Prinzip könnte man es mit jedem gepufften Getreide machen..
Liebe Grüße
Susanne
Hallo Susanne,
genau, Amaranth, Dinkel, Quinoa – in gepuffter Form funktioniert das. Ggf. muss bzw. kann man die Menge der Schokolade anpassen, aber das ist nicht so wichtig 🙂
super und so susper easy, ich bin begeistert und habe es gleich an meine Tochtzer weitergleeitet.
Hallo Claudia,
das freut mich – ich hoffe, es hat euch beiden geschmeckt!