Es ist mal wieder soweit: Ein neues Jahr liegt wie ein weißes Blatt Papier vor uns und wartet darauf, von uns beschrieben zu werden.
Aber: Je älter Katrin und ich werden, desto weniger können wir uns für das Formulieren von Vorsätzen begeistern. Zu oft haben wir schon die Erfahrung gemacht, dass das Leben die schönsten Pläne durchkreuzt, und vieles einfach nicht in unserer Hand liegt.
Und umgekehrt dürfen wir auch immer wieder erleben, wie positive Dinge und Veränderungen passieren, mit denen wir gar nicht gerechnet hatten.
Unser Verhältnis zu Vorsätzen ist also kompliziert.
Und trotzdem können wir uns der Magie des Neubeginns nicht so ganz entziehen. Und deshalb gibt es auch diesmal wieder die obligatorische Podcastfolge, in der wir unsere Vorhaben und Pläne für 2026 mit dir teilen.
Du erfährst unter anderem:
- Warum wir uns mit klassischen Zielen und Vorsätzen zunehmend schwertun.
- Welche sportlichen Projekte uns aktuell reizen – und warum der Fokus dabei nicht mehr auf Bestzeiten liegt.
- Warum „Back to Basics“ für uns auch in der Ernährung ein zentrales Thema bleibt.
- Wie wir unseren Umgang mit Bildschirmzeit und digitalen Ablenkungen verändern möchten.
- Und weshalb wir bewusst Raum für Dinge lassen, die wir heute noch gar nicht planen können.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Zuhören – und freuen uns wie immer auf deine Gedanken, Erfahrungen und Rückmeldungen in den Kommentaren oder im zugehörigen Thread in unserer Online-Community.
Links und Infos zur Show
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Außerdem erwähnt
- Rezept: Vegane Kartoffel-Belugalinsen-Curry-Suppe mit frischem Koriander
- 100 Meilen Berlin (Der „Mauerweglauf“)
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Liebe Katrin, lieber Daniel,
ein frohes neues und vor allem gesundes Jahr euch beiden!
Es war sehr schön eure Vorsatzfolge zu hören auch wenn das Thema vermeintlich abgelutscht ist. Ich konnte wieder was mitnehmen und hab meine Vorsatzgedanken heute morgen aufgeschrieben um sie mit immer wieder aufzurufen. Mein erstes Vorhaben ist ein Ravioli Kurs, den ich in zwei Wochen besuchen werde. Ich mache regelmäßig Pasta selber aber mit den gefüllten Varianten bin ich nie richtig glücklich, jetzt hoffe ich dort den richtigen Kniff zu lernen 😊
Beim Gedanken Radrennen/Veranstaltung kam mir spontan das Event Rosa200 in den Sinn, eine richtig schöne Veranstaltung in toller Region. Vielleicht ist das was für euch um es mit Urlaub zu verbinden.
Macht das was euch im Herzen glücklich macht und startet gut!
Viele liebe Grüße Vanessa
Oooh, Ravioli haben wir schon ziemlich lange nicht mehr gegessen … aber selbst machen wäre uns wahrscheinlich zu aufwändig 🙂 Da wünschen wir dir viel Spaß und Erfolg beim Kurs!
Danke auch für den Tipp mit dem Rosa200. Ich denke ich werde mich erstmal hier in der Region mit eigenen Projekten ausprobieren, aber ich speichere es mir mal für die Zukunft im Hinterkopf ab!
Liebe Grüße und auch für dich ein gutes neues Jahr!
Hallo,
ich habe einen Vorschlag für euer Instagram-Problem:
Wenn ihr nach Öffnen von Insta oben in der Mitte auf „Für dich“ klickt, könnt ihr zwischen „gefolgt“ und „Favouriten“ auswählen. Dann werden euch nur die Personen angezeigt, denen ihr aktiv folgt. Und keine Werbung. Muss zwar bei jedem Öffnen der App neu ausgewählt werden, ist es mir aber wert.
Viele Grüße
Danke für den Tipp Chrissi – es sollte doch eigentlich möglich sein, genau so etwas als „Standard“ einzustellen. Aber Maximierung der Nutzungszeit ist Instagram und Co. halt leider wichtiger als die mentale Gesundheit der User.
Bitte nicht persönlich nehmen (da kann Katrin an ihren Vorsätzen arbeiten ;-)): Ich habe die Folge vorzeitig beendet, da ich festgestellt habe, wie weit entfernt ihr euch mittlerweile zu meiner eigenen Lebensrealität bewegt. Gefühlt habt ihr 100% Zeit für „Self-Care“ und vermeintliche Mikro-Optimierungen und gefühlt sogar *zu viel* Zeit um euch mit euch selbst zu beschäftigen. Irgendwie passt das nicht mehr zu mir. Früher habe ich euch gern gehört und bin euch gern gefolgt, doch mittlerweile habe ich 2 Kinder und bin froh überhaupt alles geschmissen zu bekommen. Ja, ich verändere auch Dinge und versuche mich zu optimieren, aber das ist etwas komplett anderes als bei euch. Ich bin einfach froh auch nur mal „sein“ zu können ohne ein ständiges Gedankenkarussell, was ich denn jetzt noch machen müsste, damit es mir vll. irgendwie noch besser geht. Daher war ich nach 45min bei der Folge raus, es ist nicht mehr meine Welt. Aber ich denke das ist ok. Was ich da auch etwas vermisse: einfach ein bisschen lockerer sein, nicht ständig die Gedanken 10-mal hin- und herwälzen, sondern mit ruhigem Geist vorangehen und auch Dinge akzeptieren: die Unvollkommenheit von sich Selbst, das Chaos in der Welt, auch einfach mal keine Richtung zu haben und *nicht immer* irgendeinem Optimum entgegenstreben und sich dadurch wieder Stress machen. LG
„einfach ein bisschen lockerer sein, nicht ständig die Gedanken 10-mal hin- und herwälzen, sondern mit ruhigem Geist vorangehen und auch Dinge akzeptieren: die Unvollkommenheit von sich Selbst, das Chaos in der Welt, auch einfach mal keine Richtung zu haben und *nicht immer* irgendeinem Optimum entgegenstreben und sich dadurch wieder Stress machen.
Das ist ein super Denkanstoß, den wir uns gerne zu Herzen nehmen werden!
Abgesehen davon ist es völlig okay, wenn wir dich mit unserem Podcast nicht mehr so abholen können wie früher. Leben verlaufen in unterschiedlichen Bahnen, und unsere Situation als kinderlose Selbständige ist sicher ganz anders als deine. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg, und vielleicht schaust du ja ab und zu mal für ein Rezept oder so bei uns vorbei, oder hörst dir eine Interviewfolge an – das würde uns freuen 🙂
Ihr Lieben,
ich finde es gut wenn man sich Anfang des Jahres immer mal etwas Zeit nimmt, um Dinge zu überdenken und dann anzugehen. Ich denke jeder hat so seine Baustellen, wo er sich nicht wohl damit fühlt und die er gern ändern würde. Nur manchmal fällt es schwer sich darüber im Klaren zu werden, wenn der Alltag immer an erster Stelle steht.
Das mit dem „Information Overflow“ durch die (a)sozialen Medien kann ich voll bestätigen. Bei euch ist es sicher noch etwas anderes, da ihr stärker darauf angewiesen seid, doch ich habe für mich den Entschluss gefasst, jetzt (zunächst?) bewusst darauf zu verzichten. Diesen ganzen Schrott und dieses ständige Fake-Gehabe hält ja keiner mehr aus. Und Überraschung: „ohne“ geht es mir besser als „mit“, wer hätte das gedacht 😉
Ansonsten freut es mich zu hören dass Daniel wieder zur Meditation gefunden hat. Auch ich habe wieder verstärkt mit Zazen angefangen, auch weil ich das Gefühl hatte dass es mir in einer Zeit der persönlichen Unsicherheit und des Wandels Halt gibt und meinen Geist beruhigt. Das ist derzeit ein großer Anker für mich und erdet. Und auch ich habe festgestellt: Sport als Leistung zu betreiben macht zwar zeitweise Spaß, ich könnte das aber nicht dauerhaft. Ich brauche immer mal wieder Pausen, wo sich Geist und Körper regenerieren oder auf andere Dinge konzentrieren können. Das ist sicherlich eine persönliche Sache, aber für mich wichtiger sind allgemeine Fitness, Spaß an Bewegung und „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ 😉
Alles Gute für euch in 2026!
LG Matthias
Hallo Matthias,
Glückwunsch zur Entscheidung ohne SM! Richtig gut, wir müssen mal schauen wie wir damit weiterhin umgehen, denn gut ist es für uns nicht. Und schön dass du auch wieder mehr zur Meditation gefunden hast. Daniel wird sicherlich in diesem Jahr noch mehr darüber berichten.
Lieber Daniel, liebe Katrin
Ihr bringt es auf den Punkt….nicht einfach konsumieren, sondern wieder geniessen. Komme auch aus der analogen Welt und richte mich wieder so ein.
Die tollen Möglichkeiten die es heute gibt nutzen, aber gezielt.
Wir schalten jeden Abend alles aus, im Schlafraum sowieso tabu.
Geniess mal das Ausschalten, am besten alles gleichzeitig, tolles Gefühl. Man fühlt sich am Anfang etwas abgeschnitten.
Das Film schauen ist ein tolles Beispiel.
Super umzusetzen, sich Gedanken machen vorher, auswählen….
was Lustiges, ein Krimi, Reportage…..
Dann starten, gemütlich machen !
Danke für Eure tollen Inputs.
Herzlichst Silly
Hallo Silly, in der Theorie ist das sehr einfach, in der Realität nicht immer, aber wir arbeiten dran 🙂
Hallo ihr Beiden,
ich mag das Format sehr gerne 🙂 Ich habe ähnliche Ziele insgeheim, ihr habt sie für mich formuliert. @Daniel: Wegen Fortbildung: schau mal bei Timo Ostrich, vielleicht ist bei seinem Angebot was dabei. Er ist sehr akurat und seine Kurse lohnen sich. Und ich habe aktuell gerade einen VHS-Kurs gebucht um die Aquarellmalerei zu lernen. VHS könnte auch noch was für dich sein (oder dann eher für Katrin, weil sie eher raus will).
Liebe Grüße
Juliane
Hallo Katrin und Daniel,
weil es jetzt schon mehrfach kurz Thema war, möchte ich eine kurze Info zum Mauerwegmarsch weitergeben, die man glaube ich nicht auf der Homepage vom Mauerweglauf findet. Ich war 2025 Teilnehmer und habe bei der Infoveranstaltung erfahren, dass die Distanz jedes Jahr wechselt. Man startet immer in Teltow und wandert einmal 100km in die eine Richtung und im nächsten 60km in die andere Richtung. So bekommt man auch als Marschierer die Möglichkeit, den kompletten Mauerweg zu wandern, aber auf 2 Jahre verteilt.
Das spiegelt sich auch in der Medaille wider, die wie ein Puzzleteil eine Aussparung hat und erst komplett wird wenn man die Medaillen von beiden Jahren hat.
Liebe Grüße, Frank