6 Uhr Aufstehen, 7 Uhr aufs Rad: Interview mit der veganen Mountainbikerin Nathalie Zeferer

Nathalie Zeferer

Nathalie ernährt sich vegan und fährt Mountainbike-Rennen. Langfristiges Ziel: die internationale Spitze. (Foto: privat)

Wenn Katrin und ich uns auf unsere Mountainbikes schwingen, dann geht es eher gemächlich zu. Bei Nathalie Zeferer ist das ganz anders. Die 21-jährige aus Freiburg betreibt seit 8 Jahren intensiv Leistungssport auf dem Rennrad und Mountainbike und hat schon bei zahlreichen Rennen auf dem Treppchen gestanden.

Besonders spannend: Vor zwei Jahren hat Nathalie ihre Ernährung auf vegan umgestellt und konnte gleich in ihrer ersten “veganen Saison” einige beeindruckende Erfolge erzielen.

Wir haben mit Nathalie über das Mountainbiken, den Trainingsalltag, über Motivationstiefs, die vegane Ernährung und ihre sportlichen Ziele gesprochen. Herausgekommen ist ein sehr spannendes, authentisches und inspirierendes Interview mit einer beeindruckenden Nachwuchssportlerin.

Wenn du nach dem Lesen genauso beeindruckt von Nathalies Zielstrebigkeit und Leidenschaft bist wie wir, dann schick ihr doch in einem Kommentar ein bisschen positive Energie rüber!

Und jetzt genug der langen Worte – viel Spaß mit dem Interview!

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Vegane Kosmetik für Läufer

Läuferkosmetik

Das sind unsere (veganen) Kosmetik-Basics und Specials für Läufer.

Für viele (Sportler und Nicht-Sportler), die heute vegan leben, hat der erste Schritt ins vegane Leben mit der Ernährung angefangen. So auch für mich. Andere Lebensbereiche wie vegane Kosmetik waren für mich erst einmal zweitrangig.

Ich finde das ganz normal – niemand kann von heute auf morgen sein komplettes Leben umkrempeln. Nach der erfolgreichen Ernährungsumstellung habe ich mich mit Dingen wie veganer Kleidung und Kosmetik beschäftigt.

“Kosmetik? Warum? Was ist denn an einem Duschgel bitte nicht vegan?” Das habe ich schon häufiger gehört. Die Antwort: In der Entwicklung vieler Kosmetika werden Tierversuche durchgeführt. Diese sind zwar in Deutschland für kosmetische Produkte verboten – die Praxis sieht aber anders aus. Erschwerend kommt hinzu, dass zahlreiche Inhaltsstoffe tierlicher Herkunft sein können. Typische nicht-vegane Inhaltsstoffe sind z.B. Lanolin (Wollwachs), Bienenwachs, Honig oder Milch. Der Kosmetik- und Chemielaie, der das Fachchinesisch des Inhaltsverzeichnisses nicht übersetzen kann, ist da schnell überfragt.

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14 Rezepte (und noch mehr Anregungen) für einen veganen Tag

Rohköstlicher Quinoasalat

Lecker, abwechslungsreich und gar nicht kompliziert: Die vegane Küche bietet alles, was das Läuferherz begehrt!

Ist vegane Ernährung kompliziert? Dieser Eindruck kann manchmal jedenfalls entstehen – überall ist von Superfoods, Mandelmus, gepufftem Amaranth und Chiasamen die Rede.

In Wahrheit musst du dich aber gar nicht erst durch sieben Spezialitätenmärkte kämpfen, bevor du dir ein veganes Gericht zubereiten kannst! Alles was du dafür brauchst sind Dinge, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt und die du wahrscheinlich sowieso schon zu Hause hast.

Wenn Katrin und ich schreiben, dass du dich abwechslungsreich ernähren solltest, dann meinen wir nicht, dass du möglichst viele Lebensmittel aus der ganzen Welt konsumieren musst. Abwechslungsreich bedeutet lediglich, nicht jeden Tag Nudeln mit Tomatensauce zu essen. Die Lebensmittel, die wir zu unseren Grundnahrungsmitteln zählen – vor allem Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse – enthalten alle Nährstoffe, die du brauchst, um gesund und fit zu sein.

Weil wir häufig gefragt werden, wie wir das denn “so ganz konkret” machen mit der veganen Ernährung, möchte ich dir einen Einblick in einen für uns beide typischen Tagesablauf geben.

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Laufen bei Hitze – was du im Hochsommer unbedingt beachten solltest!

Läufer mit Sonnenuntergang

Laufen bei Hitze: Im Hochsommer sollten sich Läufer an einige Vorsichtsmaßnahmen halten. Bild: The Patro Saint / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Wochenlang wünschen wir uns den Sommer herbei, und dann ist er ganz plötzlich da: heißer, schwüler und drückender, als wir ihn in Erinnerung hatten.

Wenn die Temperaturen wie in den letzten Tagen die 30-Grad-Marke überschreiten freuen wir uns. Das alkoholfreie Bier auf dem Balkon, das selbstgemachte Bananeneis und unser Blaubeer-Bananen-Smoothie schmecken dann noch besser.

Die Hitze macht uns aber auch zu schaffen. Viele Läufer, ich selbst eingeschlossen, laufen lieber bei moderaten Temperaturen. Gerade Laufanfänger, die ihren Körper noch nicht so gut kennen, sind unsicher:

  • “Ist Laufen bei Hitze überhaupt vernünftig?”
  • “Wann ist die beste Tageszeit fürs Training an heißen Tagen?”
  • “Ab welcher Temperatur muss ich etwas zu Trinken mitnehmen?”
  • “Muss ich mir Gedanken um Ozon machen?”

Das sind nur einige Fragen, die viele Läufer und vielleicht auch dich in diesen Tagen beschäftigen.

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Kreativität ist besser als Konsum

InspirationDeutschland ist Fußball-Weltmeister. Die Schlagzeilen der vergangenen Tage behaupteten sogar: WIR sind Fußball-Weltmeister.

Wie hast du dich am vergangenen Sonntag um kurz vor Mitternacht gefühlt, als Philipp Lahm den WM-Pokal in die Höhe reckte? Wie hast du dich am Tag danach gefühlt? Und wie fühlst du dich heute? Lass mich raten: Der Rausch hat mit jedem Tag nachgelassen, und jetzt spürst du schon gar nichts mehr davon.

Glaubst du, dass bei Philipp Lahm auch schon wieder der emotionale Normalzustand eingekehrt ist? Ich glaube das nicht. Er wird noch lange von diesem Erlebnis zehren, und das aus gutem Grund: Er hat viele Jahre lang unglaublich hart auf diesen Erfolg hingearbeitet, er hat viel investiert. Der Weltmeistertitel ist das Resultat seiner Arbeit.

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A Grain, a Grean and a Bean reloaded: Simpler Quinoateller mit Brokkoliröschen, weißen Bohnen und gerösteten Mandelstiften

Brokkoli, Quinoa und weiße Bohnen

Schnell gemacht: ein weiteres Gericht à la “A Grain, a Green and a Bean”

Wer uns schon länger hier auf beVegt oder auch auf Instagram folgt weiß, dass wir Rezepte nach dem Konzept “A Grain, A Green and a Bean” lieben. Eine Sorte Getreide (oder auch ein Pseudeogetreide), ein grünes Blattgemüse und eine Hülsenfrucht. Millionen Möglichkeiten, immer anders kombiniert, bevorzugt mit saisonalen Zutaten – das bietet Abwechslung für viele vegane Läufergerichte.

Oft passiert es Daniel und mir, dass wir mit den Lebensmitteln aus unserem Kühlschrank und Vorratsregal einfach drauflos kochen, und beim Essen erst merken, dass auf unserem Teller mal wieder ein Korn, ein grünes Gemüse und eine Bohne liegen.

So war es auch vor einigen Wochen. Es musste mal wieder schnell gehen: Zwei vegane Läufer, die abends nach dem Sport hungrig sind, schnell etwas Essen wollen, um nach dem Training schnell zu regenerieren – einerseits durch die richtige Mahlzeit, und andererseits durch den wohlverdienten Regenerationsschlaf. Das schreit nach simpler, einfacher und schneller Küche, die trotzdem ausgewogen ist und uns mit allen Nährstoffen versorgt, die wir für unseren aktiven Lebensstil benötigen.

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Das 1×1 des Kettlebell-Trainings: Einsteigertipps von Kettlebell-Profi Karol Szwand

Kettlebell-Trainer Karol in Action

Kettlebell-Trainer Karol in Action

Kraft- und Stabilisationstraining ist für Läufer enorm wichtig. Eine starke Hüft- und Rumpfmuskulatur verhilft dir zu einem ökonomischen Laufstil und schützt dich vor langwierigen Verletzungen.

Aber wie viel Zeit verbringst du wirklich mit gezieltem Krafttraining? Wann hast du dich zum letzten Mal einbeinig auf einem Wackelkissen gequält? Wie ist es um deine Körperspannung bestellt?

Ich gestehe: Bei mir gibt es definitiv noch Potential nach oben!

Der Grund dafür ist, dass mir das Laufen einfach viel mehr Spaß macht als das Krafttraining, das sich für mich häufig wie eine lästige Pflicht anfühlt. Wenn ich Zeit zum Trainieren habe fällt meine Wahl deshalb meistens aufs Laufen.

Glücklicherweise hat das Krafttraining bei mir an Bedeutung gewonnen, seit ich vor etwa einem Jahr die sogenannten Kettlebells für mich entdeckt habe.

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Mein halbes Jahr der Selbstexperimente: Eine Zwischenbilanz

Smartphone-Verzicht

Im Februar habe ich das Smartphone gegen ein “Dumbphone” eingetauscht: Zwischenbilanz zu meinem “Jahr der Selbstexperimente”

Im Januar habe ich beschlossen, dass 2014 mein Jahr der Selbstexperimente werden soll. Seitdem habe ich in jedem Monat eine Gewohnheit auf den Prüfstand gestellt, um zu sehen, welche Gewohnheiten mir gut tun und welche ich besser hinter mir lassen sollte – und ganz allgemein, um mir meiner Gewohnheiten überhaupt erstmal bewusst zu werden.

Tatsächlich sind wir Menschen nämlich echte Gewohnheitstiere. Das meiste, was wir Tag für Tag tun, tun wir unbewusst. Wir werden also zum großen Teil von unseren Gewohnheiten gesteuert.

Das ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Gewohnheiten sind sogar sehr nützlich, weil sie uns helfen können, Dinge zu tun, die wichtig und gut für uns sind, ohne dass wir uns jedesmal wieder bewusst dazu motivieren müssen: Zähneputzen, die Treppe statt den Fahrstuhl benutzen, Nüsse und Trockenobst statt Süßigkeiten snacken - um nur einige Beispiele zu nennen.

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