Feed on
Posts
Comments
Medaille der 1. Veganen Ultramarathonstaffel B12

Heiß begehrtes und streng limitiertes Objekt: die Medaille der 1. Veganen Ultramarathonstaffel B12

Anfang 2012 suchte Mark von Laufen gegen Leiden auf Facebook nach veganen Läufern mit Ultramarathonerfahrung (oder zumindest Ultra-Ambitionen) für ein bis dato noch geheimes Projekt. Daniel und ich waren sofort Feuer und Flamme.

Heute, ca. 15 Monate später, sind wir – insgesamt 32 vegane Läufer – um eine unglaubliche Erfahrung reicher.

Nicht nur, dass wir mit der 1. Veganen Ultramarathonstaffel B12 gemeinsam der Öffentlichkeit gezeigt haben, dass sich vegan ernährende Menschen durchaus zu körperlichen Höchstleistungen fähig sind. Wir haben auch bewiesen, dass Laufen ein Teamsport sein und dass man gemeinsam Großes erreichen kann.

Aber was haben wir eigentlich gemacht, auf das wir so stolz sind? Was war das für eine Aktion, die uns so beeindruckt hat, dass uns Tränen in die Augen schießen, wenn wir nur an die vergangenen Tage denken?

Weiterlesen »

Frankfurt Grüngürtelwanderweg

Wenn wir dieses Zeichen sehen wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind: das Logo des Frankfurter Grüngürtelwegs. Foto: T. Hedderich / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)

Sich neue Ziele zu setzen sorgt für neue Motivation. Das haben Daniel und ich am eigenen Körper schon oft erlebt und werden uns dies auch für die Zukunft beibehalten. Die nächste Herausforderung ist für mich die Vegane Ultrastaffel B12, bei der ich, wenn alles gut geht, zum ersten Mal einen “Ultra” laufen werde – also eine Strecke, die länger ist als ein Marathon.

Und was steht danach auf dem Laufplan? Der Brüder-Grimm-Lauf findet Anfang Juni statt und bis zum Frankfurt Marathon im Oktober ist noch eine Menge Zeit. Für die Zwischenzeit haben wir uns etwas Besonderes vorgenommen.

In den nächsten Wochen werden Daniel und ich gemeinsam 65 Jahre alt. Was könnte da näher liegen als gemeinsam einen 65 Kilometer-Lauf anzugehen? Der Grüngürtelweg um Frankfurt herum, von vielen als Fahrradweg genutzt, eignet sich für unseren persönlichen Ultra-Marathon perfekt.

Weiterlesen »

Marathon-Zuschauer halten Schilder

Sorgen immer für Motivation: Schilder an der Laufstrecke! Foto: sportsedit15224/flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Der Boston-Marathon ist mittlerweile schon über zwei Wochen her. Den ursprünglich geplanten Post mit unseren Instagram-Fotos gab es nicht, genauso wenig wie einen klassischen Nachbericht. Wir haben zwar viele Highlights in Boston erlebt, aber ein Bericht darüber hätte einfach einen komischen Nachgeschmack bei uns und sicherlich auch bei euch hinterlassen.

Der Marathon wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Aus vielen verschiedenen Gründen. Ein besonderes Highlight waren die Schilder der Zuschauer, die die Strecke gesäumt haben.

Was die Zuschauer beim Boston Marathon besonders macht

Ich bin außer in Frankfurt schon in Köln, Mainz, Hamburg, Pirmasens und Davos die 42,195 km-lange Strecke gelaufen. Freunde und Angehörige, die Schilder hochhalten, sind bei City-Marathons immer vertreten. Die meisten Schilder sind einzelnen Läufern gewidmet, die nicht nur den Läufer motivieren sollen wenn es besonders hart wird, sondern es ihm auch erleichtern, seine “Fans” im Vorbeilaufen besser zu erkennen.

Weiterlesen »

Gedanken aus Boston

Boston Marathon StartnummernEigentlich wollten wir heute einen Beitrag veröffentlichen, der nur die Bilder unseres Aufenthaltes in Boston zeigt. Der Boston Marathon war das größte sportliche Ziel, auf das wir bislang gemeinsam hingearbeitet hatten. Unsere Idee war, euch mit diesen Bildern Lust darauf zu machen, eure eigenen Ziele und Träume zu verfolgen und Wirklichkeit werden zu lassen.

Unser Traum hat gestern Nachmittag mit der Explosion zweier Sprengsätze wenige Meter vor der Ziellinie ein furchtbares Ende genommen – und vor allem die Zuschauer getroffen, die uns dort noch kurz zuvor mit ihren Anfeuerungen einen Zieleinlauf geschenkt hatten, der unter die Haut ging.

Wir sind körperlich unversehrt, aber – wie jeder von euch sicherlich auch – schockiert, tieftraurig und wütend. Sport verbindet, stiftet Freundschaft und überwindet Grenzen… es ist eine Schande, wenn diese große, positive Kraft auf so rücksichtslose Weise mit Füßen getreten wird.

Wir waren überwältigt von euren zahlreichen Nachrichten, die uns auf verschiedensten Wegen erreicht haben. Es ist so schön, Teil dieser wachsenden, sympathischen und hilfsbereiten Gemeinschaft zu sein.

Bitte schnürt heute die Laufschuhe, holt das Fahrrad aus dem Keller oder macht euch auf den Weg ins Schwimmbad, und zeigt, dass nichts und niemand den Geist des Sports zerstören kann!

Eure Sportsfreunde
Daniel und Katrin

Beispiel für ein Mantra: Britisches Plakat "Keep calm and carry on" aus dem zweiten Weltkrieg

Weltkriegs-Mantra auf einem britischen Plakat: “Keep calm and carry on”

Als Kind, etwa im Grundschulalter, hatte ich Probleme damit, in bestimmten Situationen die Ruhe zu bewahren. In Auseinandersetzungen mit anderen Kindern ließ ich mich sehr leicht verunsichern und aus der Fassung bringen, so dass ich auch dann wie der Bösewicht aussah, wenn ich eigentlich im Recht war… was meine Rage nur noch weiter steigerte – ein klassischer Teufelskreis.

Um mir zu helfen meldeten meine Eltern mich zu einem Autogenen Training für Kinder an. Die ruhigen Stunden im Kursraum gehören zu den wenigen sehr deutlichen Erinnerung aus meiner Kindheit – vor allem eine Übung habe ich bis heute nicht vergessen. Ich liege auf einer Isomatte und sage immer wieder diesen kurzen Vers auf:

“Ich bin ganz ruhig und still, dann schaff’ ich was ich will.”

Heute weiß ich, dass ich damals mein erstes Mantra gelernt habe. Ein Mantra ist ein einzelnes Wort oder ein kurzer Satz, den man laut oder in Gedanken wiederholt ausspricht, um einen bestimmten emotionalen Zustand wie Ruhe oder Fokussierung herbeizuführen.

Weiterlesen »

Ältere Beiträge »

x
Abonniere den beVegt-Newsletter!